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Candombe

Ursprünglich ist der Candombe eine folkloristische Tanzbewegungsform Afro-Lateinamerikaner in Buenos Aires und Montevideo. In Montevideo erklingen auch heute noch an jedem Samstagnachmittag die Trommeln des Candombe. Dann ziehen Gruppen von Afro-Lateinamerikanern mit einem Trommler durch die Straßen und Lokale und sammeln Geldspenden. Der Candombe im 2/4-Takt notiert. Der Takt wird von drei Trommeln vorgegeben:
Chico – ist die höchstgestimmte der drei Candombe Trommeln mit einem Felldurchmesser von ca. 22 cm. Sie ist gleichzeitig tragende Stimme im Trommeleinklang.
Piano – ist die größte und tiefste der drei Trommeln. Sie übernimmt die Bassfunktion und schafft mit ihren 40 cm Felldurchmesser die rhythmische Basis des Candombe.
Repique – diese bereichert den Candombe durch improvisierte Phasen. Sie hat einen Durchmesser von ca. 30 cm.
Beim Candombe stellen die Tänzer verschiedene traditionelle Figuren dar, beispielsweise den Medizinmann (gramillero), die alte Mutter (mama vieja) und den Besenschwinger (escobero).

Umzugsgruppe, die sich mit diesem Thema befasst: Caarne e.V. Centro Argentino Región NorEste


Quelle und weiterführende Informationen:

» www.de.wikipedia.org/wiki/Candombe (31-08-2010)
» www.candombe.com/html_germ/terms.html (31-08-2010)